| „Wir haben ihn Meister genannt!“, so sagen seine Schüler, und in den USA sprechen Eingeweihte heute noch von seinen bahnbrechenden Forschungen. Die Rede ist von Rupert Riedl, der in seiner Autobiographie auf die letzten drei Viertel des 20. Jahrhunderts zurückblickt. Auf eine Zeit, in der sich die Gemeinde der Wissenschaftler in zwei Lager spaltete: die kausalistischen „Macher“ und Anorganiker auf der einen, die „Geschichtenerzähler“ und Kulturwissenschaftler auf der anderen Seite. Solchen Trends hat sich Riedl nie gebeugt, getreu jener Mahnung seines Vaters, die ihm zu einer Art Lebensmotto wurde: „Wenn du einmal für diese Gesellschaft etwas tun willst, kommt es darauf an, an ihr nicht Maß zu nehmen.“ Daher finden wir uns in diesem Buch auch schon nach wenigen Seiten in einer bunten Welt voller geistiger und physischer Abenteuer, hören von seltenen Kreaturen und ihren Lebensräumen, von blausilbernen Meereshöhlen und so manchem Rätsel der Natur und des Geistes, das sich menschlicher Neugierde bis heute verschlossen hat. Über den Autor: Univ.-Prof. Dr. Rupert Riedl, geb. 1925 in Wien. Studium der Biologie. 1968 Ruf an die University of North Carolina in Chapel Hill als Kenan Professor of Zoology, die nach Rang, Gehalt und Einfluss höchste Auszeichnung, welche die Universität zu vergeben hatte. 1971 Rückkehr nach Wien. Vorstand des Instituts für Zoologie der Universität Wien. Gründung des Konrad-Lorenz-Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung. Publikationen, u. a.: „Die Ordnung des Lebendigen“ und „Biologie der Erkenntnis“. Dem breiten Publikum ist er vor allem durch die Fernseh-Dokumentation „Die Gärten des Poseidon“ ein Begriff geworden. Im Seifert Verlag erschienen von ihm „Clarissa und das blaue Kamel. Zeitreisen am Rande Europas“ (2003) und „Meine Sicht der Welt“ (2004). | Titel: Neugierde und Staunen – Autobiographie Autor: Rupert Riedl Umfang: 446 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, illustriert (s/w) Format: 13.4 x 21.5 cm Preis: EUR 25.90, sFr 36.50 ISBN: 978-3-902406-12-5 |
