| 1. Januar 1945. Die Zeit kann nicht einmal die Gestapo aufhalten. „Die Luftterroristen machen sich über uns breit, uns ausradieren, das würden sie ja am liebsten, gemütlich aus den Bombern, lauter Helden …“ Wolf Manhardt hat es schon vor Wochen vermerkt und hinzugefügt: „Alles hat immer seinen Anfang, nur man hat ihn nicht bemerkt. Aber alles hat auch eine Mitte und ein Ende. Wo sind wir jetzt?“ Im „Metropol“ jedenfalls gehen die Verhöre weiter: Gestapo gegen Kommunisten und Kinovorführer, gegen Priester und Zeugen Jehovas. Gegen alle Welt. Referent Manhardt gegen die Gefangene Lilly Winter, die er auch nach 134 Tagen und Nächten partout keinem anderen überlassen will. „Wenn ich sie abtrete, ist sie verloren“, schreibt er ins Tagebuch. „Lilly, hast du eine Ahnung, was dir bevorsteht, weißt du, was ich mit dir machen muss?“ In diesem Mikrokosmos der Diktatur bewegen sich der Gestapo-Referent und seine Gefangene wei magisch aufeinander zu. Über den Autor: Fritz Lehner, geb. 1948 in Oberösterreich. Absolvent der Hochschule für Film und Fernsehen in Wien. Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Frankfurt. Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. Zu Lehners Filmen zählen: „Schöne Tage“ (Buch und Regie), „Mit meinen heißen Tränen“ (Buch und Regie), „Jedermanns Fest“ (Buch und Regie). Für seine Werke wurde er vielfach ausgezeichnet. Bei Seifert erschien 2003 ein Roman „R“, 2005 das 1. Buch der Metropol-Trilogie, „Hotel Metropol: Ankunft“. | Titel: Hotel Metropol – Tage und Nächte Autor: Fritz Lehner Umfang: 496 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag Format: 13.4 x 21.5 cm Preis: EUR 26.90, sFr 36.90 ISBN: 978-3-902406-23-1 |
