Frühjahrsprogramm 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

an dieser Stelle muss ich es noch einmal betonen: Mit einem Buch sind Sie einfach nie allein. Außer Sie haben das falsche Buch. Aber davor sind Sie bei uns gefeit.

Dr. Maria Seifert
Verlagsleitung

 

Hier ist unser Frühjahrsprogramm 2016 als PDF:

Katalog Frühjahr 2015
Katalog Frühjahr 2016
Herbstprogramm 2015

Liebe Leserinnen und Leser, Kolleginnen und Kollegen,

apropos Bücherherbst: Nehmen Sie sich einfach die Zeit! Ihre persönliche Auszeit. Ihre ganz eigene, unkontrollierbare, unersetzlich kostbare Lese-Auszeit. Seien Sie so frei! Warum denn nicht einen Ausflug hinter die Sterne wagen, mit nichts als einem Buch in der Hand? Wie es sich für echte Lesende gehört. Tun Sie’s einfach, gleich demnächst in unserem Bücherherbst!

Dr. Maria Seifert
Verlagsleitung

 

Hier ist unser Herbstprogramm 2015 als PDF:

Katalog Frühjahr 2015
Katalog Herbst 2015
Frühjahrsprogramm 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Heutzutage machen drei Pointen und eine Lüge einen Schriftsteller“, hat Georg Christoph Lichtenberg einmal gesagt. Nun, das lassen wir einfach einmal so stehen. Er hat nämlich unsere Bücher noch nicht gekannt. Sie hingegen können sich schon bald davon überzeugen, dass sogar eine Autorität wie Lichtenberg mitunter irrt.

Dr. Maria Seifert
Verlagsleitung

 

Hier ist unser Frühjahrsprogramm 2015 als PDF:

Katalog Frühjahr 2015
Katalog Frühjahr 2015
Herbstprogramm 2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

viel ist heutzutage von der Gier die Rede. Sie ist eines der 7 Hauptlaster im Christentum, die Antike berichtet von König Midas, der verhungerte, weil alles zu Gold wurde, was er berührte. Aber nicht bloß Gold will die Gier. Sie will grundsätzlich von allem mehr. Rankings und Charts, Rekorde und Morde, Gipfelsiege, Spitzenplätze, sie strebt nach der Unendlichkeit der Zahl! Auch unsere Bücher lesen sich diesmal wie Variationen über die Gier: Als Schneller-Höher-Weiter taucht sie bei Alexander Pointner auf, als Trend zum Massenkommerz hat sich Toni Stricker ihr widersetzt, die Begierde bei Sissy Böhm ist eine Tochter der Gier, ebenso wie die krasse Akribie, mit der Fritz Lehners Polizeifotograf sein Handwerk versieht. „Gier fraß Schönheiten“, klingt das Thema im Prozesstagebuch des mutmaßlichen Serienmörders Jack Unterweger bei Astrid Wagner an. Irrwitzig, das Zitat, schockierend, aber deshalb nicht minder wahr: Gier frisst Schönheit, sie frisst alles, was Substanz in unserem Leben hat, Substanz und Bestand.

Dr. Maria Seifert
Verlagsleitung

 

Hier ist unser Herbstprogramm 2014 als PDF:

Katalog Herbst 2014
Katalog Herbst 2014
Karl Löbl

Karl Löbl ist in der Nacht vom Montag, 27. Jänner, seiner langen, schweren Krankheit erlegen. Einer Krankheit, die ihn nicht daran hindern konnte, bis wenige Wochen vor seinem Tod noch tätig zu sein, ganz so als ließe sich von einem wie ihm sogar das Unabwendbare abwenden. Geboren 1930 in Wien, begann Karl Löbl seine Laufbahn als Musikkritiker bei der »Weltpresse«, wechselte als Kulturchef zu »Bild-Telegraf« und »Express« und schließlich zum KURIER, wo er 1975 die Chefredaktion übernahm. 1955 heiratete er die Kulturredakteurin Hermine (Hermi) Kronfeld, die ihm bis zu ihrem Tod im Jahr 2012 eine kongeniale Partnerin war. Die Kinder Michael und Eva entstammen dieser 57 Jahre dauernden Ehe. 1980–1995 war er ORF-Kulturchef und gestaltete legendär gewordene Sendungen wie »Lieben Sie Klassik?« und »Klassik-Treffpunkt«. Kultstatus erlangte die TV-Sendung »Nach der Premiere«, in der er seinen Kommentar während des Schlussapplauses live vom Balkon aus abgab. 2006–2012: Musik- und TV-Kritiken, seit 2012 Programm-Texte für die Wiener Staatsoper sowie eine CD/DVD-Kolumne für die »Bühne«. Daneben veröffentlichte er Bücher und Tonträger. Auszeichnungen: Nicolai-Medaille in Gold der Wiener Philharmoniker, Renner-Preis für journalistische Unabhängigkeit, Rudolf-Henz-Ring der »Wiener Zeitung«.

Erst sehr spät konnte Löbl dazu gebracht werden, sich mit seinem eigenen Leben zu beschäftigen. Als dieses Leben sich bereits dem Ende zuneigte, ging er daran, seine Biographie zu verfassen. In der Folge ließ ihn das Bücherschreiben nicht mehr los:

Im Februar 2013 veröffentlichte er seine Erinnerungen »Der Balkonlöwe«, im November darauf folgte »Nach den Premieren«, sein Rückblick auf 70 Jahre Wiener Staatsoper. Und all die Zeit über schien es, als habe der Tod ein Einsehen mit so viel Esprit, Kreativität und Schaffensfreude und gewähre immer noch eine längere Frist.

So begann Löbl sein letztes Werk, eine Biographie, die einem Meister seines Faches gerecht werden sollte: »›Ich war kein Wunder!‹ Herbert von Karajan – Legende und Wirklichkeit«. Der Tod kam ihm diesmal knapp zuvor: Karl Löbl wird sein letztes Buch nicht mehr in Händen halten können. Aber die Kulturkritik wird auch künftig an ihm Maß nehmen müssen.

Karl Löbl