Karl Löbl feiert ein ungewöhnliches Jubiläum: Seit 70 Jahren ist er Besucher der Wiener Oper. Im November 1943, noch im Krieg, war er das erste Mal auf dem Stehplatz. Seither hat Löbl alle großen Stars erlebt, das Opern-Exil im Theater an der Wien, die glanzvolle Wiedereröffnung des Hauses am Ring, das Scheitern mancher seiner 12 Direktoren und die Erfolge des Ensembles. Aus den privaten Besuchen wurden berufliche, als Zeitungsjournalist war Löbl ein gefürchteter Kritiker der Staatsoper, als Kulturchef im ORF-Fernsehen wurden seine Berichte „Nach der Premiere“ zum ganz persönlichen Markenzeichen. Eigene Erinnerungen und Erfahrungen, alte Interviews und Star-Porträts, viele persönliche Bekanntschaften und manch sentimentaler Rückblick lassen den Leser teilhaben an Karl Löbls Leben in und mit der Oper, das er in diesem Buch Revue passieren lässt.

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Kurzbiographie von Karl Löbl

Karl Löbl: Wiener, Jahrgang 1930, ist journalistisch tätig seit 1950. Zuerst als Mitarbeiter und Musikkritiker bei der „Weltpresse“, dann ab 1954 als Kulturchef bei „Bild-Telegraf“, „Express“ und „Kurier“, wo er 1975 bis 1978 auch Chefredakteur war. Ab 1980 Fernseh-Kulturchef beim ORF bis zur Pensionierung 1995. Seither Kolumnist („Kurier“ und „Bühne“), Musikkritiker („Österreich“), Gestalter von Matineen und Autor für die Programmhefte der Wiener Staatsoper. Seit 1952 auch Tätigkeit beim Hörfunk, wo Löbl ab 1968 mehr als 28 Jahre lang die Serie „Lieben Sie Klassik?“ gestaltete und moderierte. Im Fernsehen 700 Mal aktuelle Live-Kritik „Nach der Premiere“ (1986 bis 1998). Bücher: „Das Wunder Karajan“ (Heyne, 1978), „Opern auf Schallplatten“ (Econ, 1983), „Der Balkonlöwe“ (Seifert, 2013).

Bibliographische Angaben: Nach den Premieren. Mein Leben in und mit der Oper

Seiten: 280

Format: 13,4 × 21,5 cm

ISBN: 978-3-902924-06-3

Erschienen: 2013