Dieser nostalgische Reiseführer entlang der Küste Siziliens streift in zwölf Kapiteln Fragen der Wissenschaft und der Metaphysik und vermittelt uns aus der Perspektive des ewig suchenden Naturforschers eine unbekannte, ja unberührte Welt fern jedes Touristikbooms.

14,90

Über Rupert Riedl: Clarissa und das blaue Kamel

Weiße Flecken zu erforschen wie Kapitän Nemo in Jules Vernes Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“, das war es, was Rupert Riedl, Meeresbiologe von Weltruf, ursprünglich dazu trieb, sein Augenmerk auf die Ozeane zu richten. Auf die wirklichen und die imaginierten. Und derselbe Drang nach Wissen, nach Ergründung der im Tiefsten verborgenen Geheimnisse unserer Welt und unseres Daseins ließ ihn als jungen Zoologen an der Küste Siziliens entlangstreifen und seinen Gedanken über Natur und Freiheit nachhängen.

Die unbefangenen, komisch-nachdenklichen Wahrnehmungen, die er dabei machte, nehmen im Kern die wesentlichen Erkenntnisse späterer Forschungen und Expeditionen vorweg.

Aus der Perspektive von 50 Jahren unermüdlichen Erkundens und Denkens versieht der Wissenschaftler Rupert Riedl nun die Verwunderungen seiner frühen Lehrjahre mit Ortsbestimmungen und Lösungen

In zwölf Kapiteln berührt Riedls Schilderung in fast poesiehaft verdichteter Form Fragen der Wissenschaften und der Metaphysik, des menschlichen Bewusstseins, von Vernunft, Verstand und Gemeinschaftsleben

Seine „Reisen in der Sonne und in der Nacht“ führen den Autor die Küstenstriche entlang, über steinige Pfade und auf „Wege, die die Welt bedeuten,“ hin zu dem „Licht überm Land“ – und dem ermutigenden Resümee der reifen, souveränen Forscherpersönlichkeit, dass sich schon dem naiven Beobachter, „geht er nur offenen Auges durch eine ungewohnte Welt, alle Erkenntnisfragen zu Mensch und Welt auftun“.

Kurzbiographie von Rupert Riedl

Univ.-Prof. Dr. Rupert Riedl, 1925–2005. Studium der Biologie. 1968 Ruf an die University of North Carolina in Chapel Hill als Professor of Zoology, 1971 Rückkehr nach Wien. Vorstand des Instituts für Zoologie sowie des Instituts für Anthropologie der Universität Wien. Gründung des Konrad-Lorenz-Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung. Zahlreiche Publikationen. Im Seifert Verlag erschienen „Clarissa und das blaue Kamel“ (2003), „Meine Sicht der Welt“ (2004), die Autobiographie „Neugierde und Staunen“ (2004), „Weltwunder Mensch“ (2005) und „Der Verlust der Morphologie“ (2006).Homepage der Rupert-Riedl-Stiftung: rupertriedl.org

Bibliographische Angaben: Clarissa und das blaue Kamel

Seiten: 168

Format: 13,4 × 21,5 cm

ISBN: 978-3-902406-05-7

Erschienen: 2003