Dass kein Ding in der Natur für sich alleine steht, ist für den Biologen Rupert Riedl die fundamentale Voraussetzung aller Weltbetrachtung.

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Über Rupert Riedl: Der Verlust der Morphologie

In diesem Buch soll vom Zusammenbruch einer Sicht der Welt berichtet werden, von dessen Ursachen und dem Unheil, das dies zur Folge hat. Die Generation unserer Lehrer wusste noch, wie sich wissenschaftliche Zoologie von unwissenschaftlicher unterscheiden sollte: Wissenschaft war Morphologie. Heute findet man in den Vordrucken der Forschungs-Fonds unter einer Hundertschaft von Gebieten Morphologie überhaupt nicht mehr. Als Wandel in der Gewichtung von Wissenschaften scheint das für ein Jahrhundert noch trivial. Der Hergang ist schon interessanter; und gar nicht trivial sind die Folgen, die sich daraus ergeben.

Kurzbiographie von Rupert Riedl

Univ.-Prof. Dr. Rupert Riedl, 1925–2005. Studium der Biologie. 1968 Ruf an die University of North Carolina in Chapel Hill als Professor of Zoology, 1971 Rückkehr nach Wien. Vorstand des Instituts für Zoologie sowie des Instituts für Anthropologie der Universität Wien. Gründung des Konrad-Lorenz-Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung. Zahlreiche Publikationen. Im Seifert Verlag erschienen „Clarissa und das blaue Kamel“ (2003), „Meine Sicht der Welt“ (2004), die Autobiographie „Neugierde und Staunen“ (2004), „Weltwunder Mensch“ (2005) und „Der Verlust der Morphologie“ (2006).Homepage der Rupert-Riedl-Stiftung: rupertriedl.org

Bibliographische Angaben: Der Verlust der Morphologie

Seiten: 95

Format: 13,4 × 21,5 cm

ISBN: 978-3-902406-33-0

Erschienen: 2005